Lange Geschichte des Reisens

Grönland ist zu allen Zeiten ein Land der Reisenden gewesen – von den ersten Menschen, die ihre Kamik-Stiefel vor etwa 4500 Jahren auf grönländische Klippen gesetzt haben bis zu den europäischen Entdeckern zu Beginn des letzten Jahrhunderts.

Die großen Distanzen haben damals wie heute lange Reisen notwendig gemacht. Diese historischen Reisen werden heute besonders in den Erzählungen und Exponaten unserer lokalen Museen lebendig. Hier bekommen Sie einen Eindruck davon, wie sich unsere Vorväter in der barschen Natur zurechtgefunden haben und das Beste aus dem gemacht haben, was ihnen Land und Meer an Beutetieren und Materialien bieten konnten. Zudem meisterten sie kulturelle Veränderungen und erweiterten ständig ihre Fähigkeiten in der Nutzung neuer Materialien.

Diese historischen Reisen werden heute besonders in den Erzählungen und Exponaten unserer lokalen Museen lebendig.

„Das Nationalmuseum war hervorragend! Als regelmäßige Museumsbesucher wurden unsere Erwartungen hinsichtlich der Ausstellungsqualität übertroffen. Ein großes Lob an diejenigen, die das zusammengestellt haben! Es war wunderschön. Wir kommen wieder!”

MUSEEN GIBT ES IN ALLEN REGIONEN GRÖNLANDS

In allen größeren Orten in Grönland gibt es Museen, die von unseren Verbindungen zur Vorzeit mit Schwerpunkt auf den natürlichen und kulturellen Besonderheiten der Region berichten. Das ganze Jahr über werden auch eine Reihe von Sonderausstellungen in den Heimatmuseen gezeigt, darunter Kunst- und Fotoausstellungen regionaler und internationaler Künstler.

Obwohl die Geschichte lang ist, sind die Museen in Grönland vergleichsweise jung, da sie alle in den letzten 40-50 Jahren eingerichtet wurden. Jedes hat seine ganz eigene Geschichte zu erzählen und wird manchmal durch ein Spezialmuseum ergänzt, wie etwa die Kunstmuseen in Nuuk und Ilulissat oder das Telekommunikationsmuseum in Südgrönland, welches die Entwicklung von der Kajakpost zum Internet nachvollzieht.

Die Flughäfen in Narsarsuaq und Kangerlussuaq, welche von den Amerikanern angelegt wurden, haben ihre eigenen Museen, die sich auf die Luftfahrtgeschichte und die Flugtransporte während des Zweiten Weltkrieges konzentrieren.

MUSEEN MIT EIGENER GESCHICHTE

Oft erzählen schon die Museumseinrichtungen eine Geschichte, da sie sich in den alten Häusern in Hafennähe aus der Kolonialzeit oder angebunden an den Flughafen befinden.

Die Museen sind auch Informationszentrum für historische Erlebnisse in der Umgebung. Oft kann ein Museum Wegbeschreibungen und Hintergrundinformationen zu nahgelegenen Ruinen aus der Wikingerzeit oder Zeltplätzen und Wohnsiedlungen inuitischer Einwanderer liefern.

In den Museen können Sie zwischen Artefakten und Erzählungen die Geschichte der grönländischen Einwanderungskulturen erleben. Inuit, Wikinger, europäische Missionare und zunehmend Einwanderer aus aller Welt haben die Geschichte Grönlands geprägt und eine moderne Gesellschaft geformt.

„Ich finde, dass das Nationalmuseum populärer sein sollte, da es viel darüber erzählt, wie die Menschen hierher gekommen sind und über die Auseinandersetzungen zwischen den Inuit und den Nordeuropäern. Die Geschichte Grönlands ist sehr interessant!”