Das Walross ist mit seinem großen Körper und den charakteristischen Stoßzähnen sehr gut erkennbar.

Walrosse in Grönland

Das Walross ist mit seinem großen Körper und den sehr charakteristischen Stoßzähnen sehr gut erkennbar. Die Stoßzähne können bis zu 50 Zentimer lang werden und werden vom Walross als ein nützliches Werkzeug benutzt, zum Beispiel beim Erklimmen einer Eisscholle.

Die Stoßzähne kommen auch bei der Verteidigung zum Einsatz, wenn Schwertwale oder Eisbären das bis zu 3 Meter lange und 1000 kg schwere Walross herausfordern.

Hier kann man Walrosse sehen

Die Walrosse können an Land und an der gesamten Küste von Ostgrönland gesichtet werden, vor allem zwischen 63° und 81° N. In Nordgrönland kann man vor allem bei der Davisstraße, der Baffinbucht und im Thuledistrikt die Walrosse zu Gesicht bekommen.

In Westgrönland, wo das Walross jedoch nicht an Land kommt, leben die Tiere ab Sisimiut und nordwärts bis zum Thuledistrikt. Wenn man bedenkt, dass Grönland eine Küstenlinie von über 44 000 km hat, sind die Walrosse recht dünn gestreut.

In Nordgrönland kann man vor allem bei der Davisstraße, der Baffinbucht und im Thuledistrikt die Walrosse zu Gesicht bekommen.

Walrosse halten sich in der Regel in der Nähe der Eiskante des Meeres oder auf treibenden Eisschollen auf.

Die Nahrung der Walrosse

Walrosse halten sich in der Regel in der Nähe der Eiskante des Meeres oder auf treibenden Eisschollen dort auf, wo das Meer weniger als 100 Meter tief ist.

Hier können sie nach Muscheln und Schnecken tauchen, von denen sie sich hauptsächlich ernähren, und man könnte meinen, dass das Walross seine Stoßzähne auch dazu benutzt um am Meeresboden nach Nahrung zu kratzen.

Die Jagd auf Walrosse

Für die Inuit war das Walross ein wichtiges Beutetier, mit dem die Begegnung von einem Kajak aus sehr gefährlich war. Seine hübschen Stoßzähne haben dafür gesorgt, dass das Tier einerseits mit Respekt in den grönländischen Mythen und Sagen erwähnt wird, andererseits aber auch, dass es beinahe ausgestorben wäre, da ausländische Jäger seit dem 17. Jahrhundert intensiv Jagd auf Walrosse machten.

Für die Inuit war das Walross ein wichtiges Beutetier. 

Naturschutz

Ab 1952 stand das Walross komplett unter Naturschutz, und seitdem haben sich die Bestände langsam wieder erholt. Heute dürfen Walrosse nur nach Quotenregeln in Grönländs Fängerdistrikten gefangen werden.

Die Ausfuhr von Souvenirprodukten aus Walross erfordert einen CITES-Beleg, der in den Touristeninformationen oder in Souvenirgeschäften erhältlich ist.

Ab 1952 stand das Walross komplett unter Naturschutz, seitdem haben sich die Bestände langsam erholt.