Im Meer um Grönland herum leben fünf verschiedene Robbenarten. 

Die am meisten verbreiteten Robben in Grönland

Im Meer um Grönland herum leben fünf verschiedene Robbenarten, von denen die Ringelrobbe, die Grönlandrobbe und die Klappmütze (oder Mützenrobbe) am häufigsten vertreten sind.

Die Bartrobbe und die Seehunde sind in der Minderheit. Keine der Arten ist vom Aussterben bedroht, aber die Anzahl der Seehunde, die eigentlich keine arktischen Robben sind, ist in Westgrönland rückläufig.

Es werden nirgendwo in Grönland Robbenjunge getötet. Hier spielen nur natürliche Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel, wenn ein Eisbär oder ein Polarfuchs einer Ringelrobbe in der Höhle auf die Schliche kommt, in der die Jungen der Robbe im März oder April zur Welt kommen.

Die Ringelrobbe

Die Ringelrobbe ist die kleinste Robbenart. Diese Robbe kann bis zu 100 kg schwer werden. Auf dem Fell befinden sich die charakteristischen ringförmigen Flecken, vor allem auf dem dunkelgrauen Rücken.

Die Ringelrobbe lebt vor allem in den Fjorden mit Eisbergen sowie in den Gebieten, in denen das Meer im Winter zufriert. Obwohl die Eisschollen bis zu zwei Meter dick sind, kann die Ringelrobbe einige Luftlöcher offenhalten und somit überleben.

Obwohl die Eisschollen bis zu zwei Meter dick sind, kann die Ringelrobbe hier überleben.

Die Grönlandrobbe ist die am häufigsten vertretene Robbenart in Grönland.

Die Grönlandrobbe

Die Grönlandrobbe ist die am häufigsten vertretene Robbenart in Grönland. Sie kommt ungefähr im Mai von den Brutplätzen bei Neufundland in den südlichen Teil von Grönland.

Während der Schiffstouren durch die Fjorde und Schären kann man Gruppen von Grönlandrobben mit 20 bis 30 Tieren ereleben, die an der Meeresoberfläche toben.

Die Klappmütze

Die Klappmütze ist die größte der fünf Robbenarten und bringt bis zu 400 kg auf die Waage. Die männlichen Robben haben eine große Blase am Kopf, die sie aufpusten können, wenn sie sich aufregen.

Die meisten Klappmützen werden in Südwestgrönland gefangen, wo sie zweimal pro Jahr während ihrer Wanderung zwischen den Brut- und Mauserplätzen vorbeiziehen. Sie werden jedoch auch oft in Ostgrönland gefangen.

Früher wurde vor allem das Fell der Klappmütze zum Beziehen von Kajaks (Qajaq) und Frauenbooten (Umiaq) benutzt.

Früher wurde vor allem das Fell der Klappmütze zum Beziehen von Kajaks (Qajaq) und Frauenbooten (Umiaq) benutzt.