Seit Jahrtausenden in Grönland

Die Rentiere leben seit mehreren Jahrtausenden in den arktischen Gebieten, und das Rentier ist seitdem ein wichtiger Bestandteil der Nahrung für die Menschen in der Region.

Das Rentier in Grönland gehört zur Familie der Hirsche und ist die einzige Hirschart in Grönland. Das Rentier ist auch in weiten Bereichen der grönländischen Westküste das häufigste Landsäugetier. 

Deshalb bestehen gute Chancen darauf, während einer Wanderung in den grönländischen Bergen ein Rentier zu sehen, vor allem im Gebiet zwischen Paamiut und Uummannaq.

Das Rentier gehört zur Familie der Hirsche und ist die einzige Hirschart in Grönland.

Das Rentier ist sehr scheu und reagiert schnell auf plötzliche Geräusche und den Geruch von Fremden.

Scheues Tier

Das Rentier ist sehr scheu und reagiert schnell auf plötzliche Geräusche und Bewegungen sowie auf den Geruch von Fremden.

Falls Sie ein Foto machen möchten oder sich einfach nur dem Rentier nähern möchten, müssen Sie, falls möglich, gegen den Wind gehen, so dass das Rentier Sie nicht so schnell riecht. Sobald dies geschieht, kann es nämlich mit bis zu 70 km/h davongaloppieren.

Wenn sie als Herde versammelt sind, ist es aber wahrscheinlicher, dass sie einfach nur ihre Nahrung weiterkauen, weil Rentiere sich im Kreise ihrer Artgenossen sicherer fühlen.

Jagd auf Rentiere

Im Spätsommer oder im Herbst kann man an vielen Orten an der grönländischen Westküste die Jagd auf die Rentiere mitverfolgen.

In den Häfen können Sie erleben, wie die Menschen mit ihrer Jagdbeute in den Hafen einlaufen, wo ein Teil des Fleisches auf dem "Brættet", dem örtlichen Fleisch- und Fischmarkt, verkauft wird.

Vor den Wohnhäusern sieht man Fleisch, das zum Reifen oder Trocknen aufgehängt ist. Gerichte mit Rentierfleisch sind eine echte grönländische Delikatesse, die in vielen Hotels und Restaurants serviert wird.

An vielen Orten in Grönland kann man Souvenirs aus Rentiergeweih kaufen.

An vielen Orten in Grönland kann man Souvenirs aus Rentiergeweih kaufen.