Lemminge sind das wichtigste Beutetier für den Weißen Polarfuchs.

Der Weiße und der Blaue Polarfuchs

In Grönland gibt es zwei verschiedene Arten Polarfüchse: Den Weißen und den Blauen Polarfuchs, die beide jeweils im Sommer und im Winter ihre Farbe ändern. Der Pelz des Weißen Polarfuchses wird im Sommer auf dem Rücken grau-bräunlich gefleckt, mit gräulichen und weißen Farbtönen am Bauch. Der Blaue Polarfuchs trägt im Sommer ein dunkles, grau-braunes Fell, das er im Winter durch ein grau-schwarzes Fell mit einem bläulichen Stich ersetzt.  

Es wird geschätzt, dass beide Arten ungefähr gleich stark in Grönland vertreten sind, außer in den Jahren, in denen der Bestand an Lemmingen verringert ist. Lemminge sind das wichtigste Beutetier für den Weißen Polarfuchs, und eine Reduktion des Lemmingebestandes hat demnach Einfluss auf den Bestand der Weißen Polarfüchse.  

Nahrung und Größe

Der Polarfuchs ist ein fleischfressendes Tier, das unter anderem von den Resten der Beutetiere der Eisbären und von Schneehasen, Lemmingen, Fischen, Krebsen, Schnecken, Muscheln und Vogeleiern, aber auch von Insekten und Beeren lebt. Der Weiße Polarfuchs findet den größten Teil seiner Nahrung in der Tundra, während der Blaue Fuchs an der Küste lebt, wo er seine Nahrungssuche auf die Gezeiten abstimmt.   

Der Polarfuchs kann bis zu 8 kg wiegen und bis zu 70 cm lang werden - mit einem Schwanz von bis zu 35 cm. Der Polarfuchs lebt in ganz Grönland und wird nur in eingeschränktem Umfang gejagt. Sein Bestand ist nicht bedroht.

Der Polarfuchs lebt in ganz Grönland und wird nur in eingeschränktem Umfang gejagt. Sein Bestand ist nicht bedroht.