Der Eisbär ist das größte Landraubtier der Welt. 

Ein Symbol der Arktis

Der Eisbär ist das größte Landraubtier der Welt und damit auch die größte Bärenart. Dank seiner faszinierenden Kräfte wird er in der arktischen Welt oft als ein Symbol für Stärke verwendet. Unter anderem hat Grönlands Selbstverwaltung den Eisbären in ihr offizielles Wappen integriert.

Eisbären in Grönland

In Grönland leben die Eisbären im nördlichsten Bereich von Westgrönland und in Nordostgrönland, gelegentlich sieht man sie jedoch auch an anderen Orten in Grönland, da sie sich auf dem Treibeis fortbewegen können.

Es ist jedoch äußerst selten, dass die Einwohner und Touristen einen lebendigen Eisbären zu Gesicht bekommen. Die Chance einen Eisbären zu sehen ist am größten, wenn man mit dem Schiff an der Küste entlangfährt.

Sie sind wegen ihres weißgelben Pelzes, der sich deutlich vom Eis und der Landschaft abhebt, verhältnismäßig einfach zu sehen.

Sie sind wegen ihres weißgelben Pelzes verhältnismäßig einfach zu sehen.

Der grönländische Eisbär darf nur nach ganz bestimmten Kriterien gejagt werden.

Großer Nutzwert

Der grönländische Eisbär darf nur nach ganz bestimmten Kriterien gejagt werden. Wenn ein Tier aber erlegt worden ist, werden der Tradition gemäß, wie bei allen anderen Beutetieren in Grönland, alle Teile des Tieres verwertet.

Beispielsweise wird das Fleisch gegessen, der Schädel wird oft als Trophäe benutzt, die Pranken werden zu Schmuck verarbeitet und das Fell zu Hosen oder zu Kamiks.

 

Bedrohung durch die Umweltverschmutzung

Der Eisbär wird nicht durch die Jagd, sondern durch die Umweltverschmutzung bedroht. Die langlebigen organischen Schadstoffe, auch POPs (persistent organic pollutants) genannt, konnten in sehr hohen Konzentrationen in den Organen von Eisbären aus Ostgrönland und Svalbard (Spitzbergen) nachgewiesen werden. Diese können die Fähigkeit der Eisbären, sich zu vermehren, beeinträchtigen.

Gleichzeitig bewirkt die globale Erderwärmung, dass das Polareis schmilzt und somit der Lebensraum der Eisbären noch stärker reduziert wird. 

Diese können die Fähigkeit der Eisbären, sich zu vermehren, beeinträchtigen.