2005 wurde das Kunstmuseum von Nuuk in der ehemaligen Adventistenkirche von Nuuk eröffnet.

Kunstmuseum Nuuk

2005 wurde das Kunstmuseum von Nuuk in der ehemaligen Adventistenkirche von Nuuk eröffnet. Im Museum befindet sich die private Sammlung des inzwischen verstorbenen Bauunternehmers Svend Junge an Kunst und Handarbeit. Die Atmosphäre in dem kleinen gelben Holzgebäude mit Turm symbolisiert die Geschichte Grönlands in verdichteter Form.

Die beeindruckenden kolorierten Naturschilderungen des Malers Emanuel A. Petersen sind mit Ölfarben und in großen Formaten gearbeitet. In dicken Goldrahmen hängen sie in Nachbarschaft zu Specksteinfiguren und aus Zahn geschnitzten Tupilak. Die Ausstellungsräume sind gut gefüllt und wenn hin und wieder die Qualität einzelner Werke etwas durchwachsen ist, stört dies den Gesamteindruck nicht. 

Die beeindruckenden kolorierten Naturschilderungen des Malers Emanuel A. Petersen sind mit Ölfarben und in großen Formaten gearbeitet. In dicken Goldrahmen hängen sie in Nachbarschaft zu Specksteinfiguren und aus Zahn geschnitzten Tupilak.  

Schatzkammer

Gerade weil das Museum so vollgestopft ist, hat man das Gefühl, sich durch eine Schatzkammer zu bewegen. Alle Sinne werden angesprochen. Hier können wir sehen, wie die Natur die Zugereisten in ihren Bann gezogen hat; ein Beispiel hierfür sind Emanuel A. Petersens ausladende Landschaftsmalereien. Es wird auch anhand des traditionellen Glaubens an Geister gezeigt, inwiefern die Natur etwas war, vor dem man sich in Acht nehmen musste, was zur Benutzung von Amuletten und anderen magischen Gegenstände geführt hatte.

Im Kunstmuseum von Nuuk wird alles ohne weitere Erklärungen ausgestellt. Hier gibt es nicht viel Beigleittext zu den Gegenständen. Das Museum ist deshalb ein Ort, an dem wir alle auf eine Entdeckungsreise gehen können und uns unsere eigenen Gedanken machen können. Und vielleicht erneut von der Geschichte lernen können!

Das Museum ist ein Ort, an dem wir alle auf Entdeckungsreise gehen und uns unsere eigenen Gedanken machen können. Und vielleicht erneut von der Geschichte lernen können!