Aaron aus Kangeq

Die Gemäldekunst in Grönland hat trotz ihrer relativ kurzen Geschichte einen wesentlichen Beitrag zum grönländischen Kulturbild geleistet. Dies begann mit Aaron aus Kangeq, dem grönländischen Zeichner und Maler, der Mitte des 19. Jahrhunderts die alten grönländischen Sagen und Mythen in seinen Aquarellen darstellte.  

Alte grönländische Sagen und Mythen als Motive für Aquarelle

Seitdem haben sich viele Künstler von Aron inspirieren lassen und mit Zeichnung und Aquarell experimentiert.

Naturalismus und Erkenntnisgewinn

Seitdem haben sich mehrere Künstler inspirieren und beeinflussen lassen und haben es ihm mit Zeichnungen und Gemälden gleichgetan.

Ab den 1940ern hatte die Gemäldekunst vor allem zwei Zwecke: Sie diente der Aufklärung oder der Wiedergabe der Landschaft - so naturgetreu wie möglich. Die Kultur und die Landschaft Grönlands haben ebenfalls viele Künstler aus dem Ausland angezogen, deren Werke heute Sammlerobjekte sind.

Museen, die die Gemälde des dänischen Künstlers Emanuel A. Petersen ausstellen, sind in Ilulissat in Nordgrönland und in der Hauptstadt Nuuk zu finden.

Die grönländischen Künstler von heute lassen sich vor allem von der Kultur, dem Tierleben und der Natur inspirieren. Im Laufe der letzten Jahre hat sich eine zunehmende Anzahl Künstler einen Namen gemacht mit Kunst, die etwas hinterfragt und meinungsbildend ist. Neuere Ausdrucksformen wie die Fotografie und Installationen haben sich mit den traditionellen Techniken vermischt.

Übersicht über Künstler in Grönland

Es gibt kein Gesamtregister, in dem alle Künstler in Grönland verzeichnet sind. Das auf Dänisch erschienene Buch "Grønlandske Nutidskunstnere - maleri, skulptur, grafik og fotokunst 2004" von Camilla Augustinus bietet einen guten Überblick über 33 aktive Künstler in Grönland.

Das Buch wurde vom Dänisch-Grönländischen Kulturfonds herausgegeben und ist auf Dänisch erhältlich.

Ein auf Dänisch erschienenes Buch bietet einen guten Überblick über 33 aktive Künstler in Grönland.