1972 fanden zwei Brüder während einer Schneehuhnjagd die etwa 500 Jahre alten Mumien in einem Grab unter einem Felsvorsprung.

Einblick in die Jagdkultur der Vergangenheit

Qilakitsoq ist eine alte Siedlung der Inuit auf der Nuussuaq-Halbinsel an der grönländischen Westküste 450 km nördlich des Polarkreises.

1972 fanden zwei Brüder während einer Schneehuhnjagd die etwa 500 Jahre alten Mumien in einem Grab unter einem Felsvorsprung.

Wegen der besonderen Lage an einem Nordhang, der trockenen Luft und der niedrigen Temperaturen waren die alten Leichen äußerst gut erhalten und vom Verfall durch die Einwirkungen der Natur verschont.

Wertvolle Rückschlüsse

Man fand die Leichen von sechs Frauen und zwei Kindern, die alle bekleidet waren. Der Fund ließ viele neue Rückschlüsse auf die Lebensweise und die Kleidung der Inuit zu.

Die acht Menschen hatten alles dabei für eine lange Reise in das Reich des Todes, in dem man gemäß der Weltanschauung und des Glaubens jener Zeit auch im Leben nach dem Tod zur Jagd bereit sein musste.

Man fand die Leichen von sechs Frauen und zwei Kindern, die alle bekleidet waren.

In Nuuk ausgestellt

Die originalen Mumien sind jetzt im Nationalmuseum in Nuuk ausgestellt. Durch den Fund haben wir einen einzigartigen Einblick in eine Epoche der grönländischen Geschichte erhalten, die nur sehr dürftig dokumentiert ist. Die Ausstellung zeigt die Umstände des Fundes und die vielen anderen Trachtenteile, die diesen Menschen vor 500 Jahren mit ins Grab gelegt wurden.

An diesem historischen Ort können Sie mehrere alte Gräber sehen, falls Sie an einem Schiffsausflug teilnehmen, der im Hotel Uummannaq gebucht werden kann.

An diesem historischen Ort können Sie mehrere alte Gräber sehen, falls Sie an einem Schiffsausflug teilnehmen, der im Hotel Uummannaq gebucht werden kann.