Grönländisch gehört zum eskimoischen Sprachstamm.

Ein Wort ist ein ganzer Satz

Grönländisch gehört zum eskimoischen Sprachstamm, dessen Merkmal unter anderem die Wortbildung durch einen Stamm, d.h. einem oder mehreren Anhängen und einer Endung, ist.

Ein grönländisches Wort kann deshalb sehr lang werden und kann dieselbe Bedeutung haben, die ein ganzer Satz in anderen Sprachen hat.

Unterschiedliche Dialekte

Die grönländische Sprache hat grob unterschieden vier Dialekte: Südgrönländisch, Westgrönländisch, Ostgrönländisch und den Thule-Dialekt.

Westgrönländisch ist die offizielle Sprache, die alle Kinder neben Dänisch und Englisch lernen. In den kleineren Orten und Siedlungen wird von der lokalen Bevölkerung oft ausschließlich Grönländisch gesprochen, vielleicht wird noch Dänisch verstanden und auch etwas gesprochen.

Deshalb ist es ratsam, sich während der Reise einige Worte anzueignen, damit man ein Gespräch einleiten kann.

Westgrönländisch ist die offizielle Sprache, die alle Kinder neben Dänisch und Englisch lernen.

In Grönland freut man sich, wenn sich die Gäste an grönländischen Worten versuchen.

Grönländische Lehnwörter

In Grönland freut man sich, wenn sich die Gäste an grönländischen Worten versuchen. Um es einfach zu machen, kann man damit anfangen, das Wort "Hallo" zu lernen, was auf Grönländisch "aluu" heißt oder "auf Wiedersehen", was mit "baaj" übersetzt wird. Es erinnert an das Englische "hello" und "(good)bye".

Diese Worte sind auch Lehnwörter, die wahrscheinlich aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs stammen, als die Amerikaner nach Grönland kamen.

Eine beschreibende Sprache

Wie alle anderen Sprachen auch, entwickelt sich Grönländisch konstant, und wenn man keine Lehnwörter benutzt, bildet man passende und besonders beschreibende Worte.

"Computer" heißt auf Grönländisch "qarasaasiaq", was wörtlich übersetzt "künstliches Gehirn" heißt. Die Kartoffel wird in Grönland "naatsiiat" genannt, was mit "etwas, worauf man lange warten muss, bis es gewachsen ist" übersetzt werden kann.

Die grönländische Schriftsprache und Aussprache ist ein Kapitel für sich. Hierüber kann man mehr in den im Internet zugänglichen Büchern über die grönländische Sprache lesen. 

"Computer" heißt auf Grönländisch "qarasaasiaq", was wörtlich übersetzt "künstliches Gehirn" heißt.