VITAL WIE EIN ADLER

Nicht jede Stadt in Grönland hat ihren eigenen Beschützer aus der Tierwelt. Paamiut hat einen. Der Seeadler, auf Grönländisch „Nattoralik”, wird in Paamiut oft gesichtet und die Bewohner betrachten ihn als ihren Schutzengel. Jugendliche nennen ihre Fußball- und Handballteams Nattoralik, weshalb der Seeadler hier so etwas wie ein Maskottchen ist. Bei Ihrem Besuch in Paamiut können Sie Seeadler und weitere Wildtiere beobachten. Wer den König der Lüfte entdeckt, soll danach viel Glück haben.
 
Genau wie der Seeadler unter den Tieren stellt Paamiut unter den Städten eine außergewöhnliche Erscheinung dar. Bekannt für ihr nebliges Wetter, wirkt Paamiut meist ein wenig verwunschen und verstärkt diesen Eindruck durch einen charmanten Mix aus traditioneller und moderner Kultur mit einer großartigen Natur als Kulisse. Auf einer Tour durch den alten Stadtteil entdecken Sie pittoreske Gebäude und deren Bewohnerinnen, welche aus winzigen Perlen und Robbenfellen die bezaubernden Nationaltrachten herstellen, welche auch heute noch getragen werden. Im Gespräch mit Einheimischen werden Sie viel über den Alltag in diesem Teil der Erde erfahren. Mit etwas Glück und Offenheit verschaffen Sie sich vielleicht eine Einladung zum beliebten grönländischen Kaffeeklatsch, dem Kaffemik!

Bei Ihrem Besuch in Paamiut können Sie Seeadler und weitere Wildtiere beobachten. Wer den König der Lüfte entdeckt, soll danach viel Glück haben.

„Ein kleiner Junge hat mir in Paamiut eine Krone geschenkt. Sie stammte aus meinem Geburtsjahr! Natürlich konnte er das nicht wissen, aber ich werde sie niemals weggeben. Niemals!”

PAAMIUT UND HINTERLAND

Nicht nur die große Population an Seeadlern beeindruckt in Paamiut. Im Winter macht eine große Menge Schnee das Hinterland zum Traum eines jeden Wintersportlers! Egal, ob Sie gern Langlauf oder Tourenski fahren, die unberührten Berghänge bieten Routen für jeden Geschmack.
 
Im Sommer werden durch den Rückgang des Schnees dann wieder die Wanderwege sichtbar. Auf den Berggipfeln fühlt man sich schnell wie ein Entdecker am Ende der Welt. Auf kilometerlangen Pfaden ins Inland können Sie unterwegs Engelwurz pflücken, der wild an den Berghängen wächst.

HINUNTER VON DEN AUSGETRETENEN PFADEN

Paamiut ist das gutgehütete Geheimnis der Capital Region. Während die großen Städte mit ihren bekannten Sehenswürdigkeiten locken, bietet sich Paamiut für diejenigen Urlauber an, welche gern die ausgetretenen Pfade verlassen, um andere Erfahrungen als die meisten Reisenden zu machen.
 
Die Bewohner von Paamiut heißen Besucher gern willkommen. Wir entdecken hier Reisende, sobald sie gelandet sind und freuen uns dann, neue Leute kennenzulernen. Seien Sie also nicht überrascht, wenn Sie schnell Anschluss finden! Wir lieben halt unsere Stadt und zeigen Ihnen gern die Schokoladenseiten von Paamiut.

  • Paamiut wurde 1742 gegründet und hat etwa 1500 Einwohner.
  • Der Name der Stadt bedeutet „die Menschen, die an der Mündung leben“, eine Referenz zur Lage an der Mündung des Kuannersooq-Fjordes.
  • Paamiut ist ein besonders guter Spot für die Beobachtung von Seeadlern.  
  • Paamiut ist für die schöne Kirche bekannt, die eine außergewöhnliche Architektur aufweist.

  • In Paamiut gibt es ein Hotel, welches Ivaana heißt.
  • Das Linienschiff der Arctic Umiaq Line hält in Paamiut zweimal pro Woche an, einmal auf Kurs gen Süden und einmal gen Norden.
  • Paamiut hat eine Boutique und einen Supermarkt.
  • Paamiut Taxi erreichen Sie unter +299 25 53 63.

SEHENSWÜRDIGKEITEN IN PAAMIUT

Sightseeing ist in Paamiut eine sehr spezielle Erfahrung. Schönheit findet sich hier oft in den kleinen, bei Ihnen daheim vielleicht eher unspektakulären Dingen. Besichtigen Sie die Kirche, die ein wahres Kunstwerk ist, und stellen Sie sich einmal vor, wie es ist, eine solche Holzstruktur in einem Land zu schaffen, in dem es fast keine Bäume gibt. Oder halten Sie kurz an der bunten Brücke im Stadtzentrum an und lauschen dem Plätschern des Flusses unter Ihnen. Mit geschlossenen Augen können Sie sich sicherlich vorstellen, wie es hier aussah, als die Menschen noch ihre Kleidung im Fluss wuschen.