Je nach Zeitpunkt im Sommer kann man den Seesaibling (Salvelinus Alpinus) in Salzwasser und in den Bächen angeln.
Im Frühsommer (Juni-Juli), wenn die Saiblinge von den Bächen und Seen in die Fjorde ziehen, um sich vollzufressen, kann man sie direkt von der Küste aus mit der Spinnrute angeln. Wenn die Felsen am Wasser nicht zu hoch sind, kann man durchaus Fliegenfischerei betreiben. Im Salzwasser, in der Nähe von Bächen und an Stellen mit schmalen Ausläufen und guter Strömung bestehen die besten Angelmöglichkeiten.
Angeln auf Saiblinge in den Bächen
Im Juli und August steigen die Saiblinge die Bäche hinauf, je nachdem, wo man sich in Grönland befindet. Bei Hochwasser steigen sie auf und daher kann man eine kontinuierliche Wanderung von Seesaiblingen feststellen, wodurch sich gute Angelmöglichkeiten bieten.
Der Seesaibling wird allgemein an den Bachmündungen oder vom Ufer der Seen und Bäche geangelt. Als Faustregel gilt, dass Seesaiblinge dort anzutreffen sind, wo das Nahrungsangebot am größten und das Wasser ruhig ist und tief genug, damit die Rückenflossen bedeckt sind. Man muss sich darauf einstellen, dass man zum Ende des Zeitraums hin ein gutes Stück an den Bächen entlangwandern muss, um gute Angelmöglichkeiten zu finden.